Organeum Weener

Physharmonika

Physharmonika

Anonymus (Ort unbekannt)

Mitte 19. Jh.

Der Name Physharmonika geht auf Anton Haeckl zurück, der ein gleichnamiges Instrument im Jahr 1821 in Wien patentieren ließ.

Léon Boëllmann Offertorium G-Dur

Die Physharmonika ist ein einspieliges Druckwindharmonium. Dies bedeutet, dass es nur eine Reihe durchschlagender Zungen gibt. Daher ist auch kein Registerzug vonnöten. Die Physharmonika hat die Form eines Biedermeier- Tischchens. Die Windversorgung erfolgt über zwei Schöpfbälge mit angehängten Tretarmen, die mit den Füßen bedient werden. Über dem Schöpfbälgen liegt ein kleiner Magazinbalg. Dennoch muss die Windzuführung mit Überlappung „fächelnd“ erfolgen, um einen gleichmäßigen Ton hervorzubringen. Veränderungen des Winddruckes über die Bälge haben unmittelbare Auswirkungen auf die Tonstärke. Die Physharmonika hat ein helles Timbre, das bei geöffnetem Deckel sehr kräftig hervortritt.

Tonumfang: C-f3 Tonhöhe: a1= 443 Hz

 

Kalender

So. 13. September 2026
16.00 Uhr

Bellingwolde | Magnuskerk

Hoofdweg 227, 96950 Bellingwolde (NL)

Winfried Dahlke und Darija Schneiderova konzertieren an der Schnitger & Freytag-Orgel von 1797 in der Magnuskerk Bellingwolde mit Werken von Bach, Walther und Wesley

10,-€, inklusive Tee- und Kaffeepause

So. 13. September 2026
14.00 - 16.00 Uhr

Weener | ORGANEUM

Norderstraße 18, 26826 Weener

Das ORGANEUM öffnet zum Tag des offenen Denkmals seine Türen. Besucher sind eingeladen, die schmuckvolle Villa zu besichtigen und Musikbeispiele auf historischen Tasteninstrumenten zu hören.

Eintritt frei – Spende

Mi. 16. September 2026
15.00 Uhr

Weener | ORGANEUM

Norderstraße 18, 26826 Weener

Öffentliche Führung mit Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zum Beginn wird ostfriesischer Tee serviert!

Eintritt frei – Spende