Organeum Weener

Druckwindharmonien

Physharmonika

Anonymus (Ort unbekannt)

Mitte 19. Jh.

Der Name Physharmonika geht auf Anton Haeckl zurück, der ein gleichnamiges Instrument im Jahr 1821 in Wien patentieren ließ.

Léon Boëllmann Offertorium G-Dur

Die Physharmonika ist ein einspieliges Druckwindharmonium. Dies bedeutet, dass es nur eine Reihe durchschlagender Zungen gibt. Daher ist auch kein Registerzug vonnöten. Die Physharmonika hat die Form eines Biedermeier- Tischchens. Die Windversorgung erfolgt über zwei Schöpfbälge mit angehängten Tretarmen, die mit den Füßen bedient werden. Über dem Schöpfbälgen liegt ein kleiner Magazinbalg. Dennoch muss die Windzuführung mit Überlappung „fächelnd“ erfolgen, um einen gleichmäßigen Ton hervorzubringen. Veränderungen des Winddruckes über die Bälge haben unmittelbare Auswirkungen auf die Tonstärke. Die Physharmonika hat ein helles Timbre, das bei geöffnetem Deckel sehr kräftig hervortritt.

Tonumfang: C-f3 Tonhöhe: a1= 443 Hz

 

Kalender

Mi. 22. September 2021
15.00 Uhr

Weener | ORGANEUM

Norderstraße 18, 26826 Weener

Öffentliche Führung mit der Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses.

Eintritt frei – Spende

Mi. 29. September 2021
15.00 Uhr

Weener | ORGANEUM

Norderstraße 18, 26826 Weener

Öffentliche Führung mit der Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente. Ludolf Heikens lässt ausgewählte Instrumente erklingen und spricht über die Geschichte des Hauses.

Eintritt frei – Spende

So. 03. Oktober 2021
19.00 Uhr

Ev.-ref. Kirche Uphusen

Uphusen 58, 26725 Emden

1831 vollendete Wilhelm Caspar Joseph Höffgen in der Ev.-ref. Kirche zu Uphusen sein Meisterwerk. LKMD Winfried Dahlke stellt die Denkmalorgel konzertant vor, die von Bartelt Immer restauriert wurde.

Eintritt frei – Spende