Organeum Weener

Druckwindharmonien

Physharmonika

Anonymus (Ort unbekannt)

Mitte 19. Jh.

Der Name Physharmonika geht auf Anton Haeckl zurück, der ein gleichnamiges Instrument im Jahr 1821 in Wien patentieren ließ.

Léon Boëllmann Offertorium G-Dur

Die Physharmonika ist ein einspieliges Druckwindharmonium. Dies bedeutet, dass es nur eine Reihe durchschlagender Zungen gibt. Daher ist auch kein Registerzug vonnöten. Die Physharmonika hat die Form eines Biedermeier- Tischchens. Die Windversorgung erfolgt über zwei Schöpfbälge mit angehängten Tretarmen, die mit den Füßen bedient werden. Über dem Schöpfbälgen liegt ein kleiner Magazinbalg. Dennoch muss die Windzuführung mit Überlappung „fächelnd“ erfolgen, um einen gleichmäßigen Ton hervorzubringen. Veränderungen des Winddruckes über die Bälge haben unmittelbare Auswirkungen auf die Tonstärke. Die Physharmonika hat ein helles Timbre, das bei geöffnetem Deckel sehr kräftig hervortritt.

Tonumfang: C-f3 Tonhöhe: a1= 443 Hz

 

Kalender

Mi. 08. Dezember 2021
18.00 Uhr

Aurich | Lambertikirche

Lambertshof 2, 26603 Aurich

Aufführungsort geändert! Jetzt in der St. Lambertikirche Aurich: Momente der Seligkeit | Adventsmusik mit der Sopranistin Fanie Antonelou und dem Barockorchester Le Chardon.

Eintritt frei – Spende

So. 12. Dezember 2021
16.00 Uhr

Bartholomäus-Kirche

Kirchstraße, 26553 Dornum

Dornum: Anneke Brose (Bremen) spielt adventliche Orgelmusik aus Renaissance und Barock an der Gerhard von Holy-Orgel der Bartholomäus-Kirche.

Eintritt frei – Spende