Kirchborgum: Feier mit der restaurierten Rohlfs-Orgel
Sonntag. 07.12.2025 16.00 Uhr
Kirchborgum Ev.-ref. Kirche
Kirchborgum 34, 26826 Weener
In der ev.-ref. Kirche zu Kirchborgum wurde die Gebr. Rohlfs-Orgel aus dem Jahre 1877 umfassend restauriert. Im Gottesdienst am 2. Advent und anschließender Begegnung wird für das Gelingen gedankt!
Eintritt frei – Spende
Am 2. Advent wird um 16.00 Uhr zum festlichen Adventsgottesdienst in die Ev.-ref. Kirche zu Kirchborgum eingeladen.
Nach abgeschlossener Restaurierung wird die historische Gebrüder Rohlfs-Orgel aus dem Jahre 1877 wieder in den Dienst genommen.
Die Orgel mit zwei Manualen und freiem Pedal ist das einzige Werk dieser Werkstatt, das als Dorforgel zwei Manuale und freies Pedal aufweist. Die Orgel wurde mit Hilfe von Bundesmitteln und den Zuwendungen der Gerhard ten Doornkaat Koolman-Stiftung, der Bingo-Umweltsiftung, der Stiftung Orgelklang und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung sowie Mitteln der Ev.-ref. Kirche umfassend restauriert.
Die Leitung der Restaurierung hatte Orgelbaumeister Bartelt Immer. Mit einem Gottesdienst, Gemeindegesang und Orgelwerken, Erläuterungen und Erzählungen zur Orgelgeschichte wird die Fertigstellung und Indienstnahme gefeiert.
Es wirken mit: Pastorin Ihmels-Albe, der Kirchenrat, LKMD Winfried Dahlke, Orgelbaumeister Bartelt Immer und andere.
Herzliche Einladung!
Adventskonzert im ORGANEUM
Mittwoch. 10.12.2025 17:00 Uhr
Weener | ORGANEUM
Norderstraße 18, 26826 Weener
Zum Adventskonzert ist das Duo GlossArte zu Gast. Lea Suter (Cembalo) und Juan Gonzáles Martínez (historische Posaune) gestalten ein Programm zur Advents- und Weihnachtszeit.
Eintritt frei – Spende
Zu diesem Konzert erklingen engmensurierte Posaunen aus Renaissance und Barock. Diese Instrumente sind für das kammermusikalische Zusammenspiel wunderbar geeignet. Der Posaunenklang ist schlank, farbenreich und ohne drückende Fülle. Auf diese Weise ergibt sich auch in den unteren Räumen des Organeums, die aufgrund des Holzfußbodens eine sehr gute Akustik für Kammermusik haben, ein ausgewogenes und faszinierendes Klangerlebnis!
Juan González Martínez gilt als einer der vielseitigsten Posaunisten der Nachwuchsgeneration im Bereich der historischen Aufführungspraxis.
Seine Musikalität und sein spielerisches Können stehen für eine Klangfarbpalette, die ihm eine atemberaubende Ausdrucksfähigkeit genauso im virtuosen, wie im cantablen Spiel ermöglicht.
Posaune studierte der Spanier in seiner Heimatstadt Murcia, wobei seine Faszination für einen hochsensiblen vielschichtigen Klang zu einem Master im Fach Barockposaune und einem Konzertexamen-Studium in historischer Posaune bei Wim Becu in Bremen und in Den Haag führte.
Als International gefragter Posaunist tritt Juan González Martínez mit namhaften Orchestern und Ensembles der Alten-Musik-Szene auf, mit denen er zahlreiche live- sowie CD-Aufnahmen veröffentlichte. Unter anderen mit Budapest Festival Orchester (Ivan Fischer), Le Concert Olympique (Jan Cayers), Oltremontano (Wim Becu), Gli Angeli Genève (Stephan MacLeod), Capella Cracoviensis (Jan Adamus), Le Cercle de l’Harmonie (Jérémie Rhorer), La Guilde des Mercenaires (Adrien Mabire) und Weser-Renaissance (Manfred Cordes).
Die in der Schweiz geborene Cembalistin, Organistin, und Orgelbauerin Suter begeisterte sich bereits in früher Kindheit für die Musik von Bach, insbesondere die für Tasteninstrumente. So baute sie mit 16 Jahren ihr erstes Clavichord und ließ sich später zur Orgelbauerin ausbilden. Im Rahmen dieser Ausbildung arbeitete sie in Siebenbürgen an der Restaurierung von Orgeln des 17. und 18. Jahrhunderts mit, was sie so sehr inspirierte, dass sie anschließend noch ein Studium der Kirchenmusik sowie ein Masterstudium Orgel, Cembalo und Clavichord absolvierte, unter anderem bei Margareta Hürholz, Roland Dopfer, Pieter van Dijk und Menno van Delft.
Neben ihrer solistischen Tätigkeit arbeitet Lea Suter als Cembalistin mit dem Ensemble Concierto Ibérico zusammen und gründete im Jahr 2019 das Weckman-Consort, ein Ensemble, mit dem sie vor allem Werke nord- und mitteldeutscher Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts mit mehrmanualigen, historischen Orgeln aufführt. Dabei begreift sie die historischen Instrumente als Referenzen, um dem Klang, den ein Komponist vergangener Epochen jeweils im Ohr gehabt haben mag, möglichst nahe zu kommen. Ihr Solodebut Album veröffentlichte sie 2025 an einem Clavichord nachgebaut nach Jacon Adlung von Joris Potvlieghe beim Label Dabringhaus & Grimm.
Weihnachtsmusik in der Mennonitenkirche Norden
Sonntag. 28.12.2025 17:00 Uhr
Norden, Mennonitenkirche
Am Markt 17, 26506 Norden
Weihnachtliche Chormusik "zwischen den Jahren" mit "Cantus Canum" u.L.v. Edzard Herlyn mit Anna Schall (Zink), Jenny Westman (Viola d.G.), Ulfert Dochhorn (Violone) Olaf Löcken (Posaune)
Eintritt frei – Spende
Am Sonntag zwischen den Jahren singt „Cantus Canum“ unter der Leitung von Edzard Herlyn weihnachtliche Chormusik aus der Blütezeit der evangelischen Kirchenmusik u. a. von Michael Praetorius und Johann Eccard. In der Weihnachtsmusik wird die Musizierpraxis der frühen Barockzeit aufgenommen, indem Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit den Instrumentalisten Anna Schall (Zink), Jenny Westman (Viola da Gamba), Ulfert Dochhorn (Violine) und Olaf Löcken (Barockposaune) singen und spielen.
In der Mitte des Programms erklingt der „Quempas“, benannt nach dem auf eine mittelalterliche Tradition zurückgehenden Weihnachtssingen „Quem pastores laudavere“. Bei dieser gesungenen Weihnachtspredigt singen vier Einzelstimmen von den Emporen des Kirchenraumes die weihnachtlichen Ereignisse. Der Chor antwortet mit einem vierstimmigen, von Instrumenten begleiteten, prächtigen Chorsatz. Am Ende jeder Strophe fällt die Zuhörerschaft - begleitet von der Orgel - mit einem Kehrvers in das Weihnachtssingen mit ein. 1607 komponierte Michael Praetorius diesen weihnachtlichen Wechselgesang.
Die Zuhörerschaft ist mit dem gemeinsamen Singen bekannter Weihnachtslieder – begleitet vom Instrumentalensemble und der Orgel - in die Weihnachtsmusik eingebunden. Auf der Gebrüder-Link-Orgel spielt LKMD Benjamin Dippel, Northeim, weihnachtliche Orgelmusik.
Orgelkonzert zum Osterfest an der Arp Schnitger-Orgel
Sonntag. 05.04.2026 17.00 Uhr
Weener | Georgskirche
Kirchplatz 1, 26826 Weener
LKMD Winfried Dahlke spielt zum Sonntagskonzert am Osterfest Werke von Georg Böhm, Dieterich Buxtehude und Johann Sebastian Bach
Im April fällt das Sonntagskonzert auf das Osterfest. Winfried Dahlke spielt Orgelwerke von Georg Böhm, Dieterich Buxtehude und Johann Sebastian Bach.
Winfried Dahlke studierte ev. Theologie in Göttingen und Kirchenmusik an der HfK Bremen bei T. Benfer, G. Berger, H. Vogel und H.-O. Ericsson (A-Examen, Zusatzstudium Orgel). Seit 1996 war er Kantor in Sottrum und Orgelrevisor im Elbe-Weser-Raum. Seit 2002 arbeitet er in Ostfriesland für die Orgelkultur als Landeskirchenmusikdirektor der Ev.-ref. Kirche, Direktor des Organeums in Weener, Orgelrevisor für den Ev.-luth. Sprengel Ostfriesland-Ems und Organist an der Großen reformierten Kirche in Leer.
